Baubiologisches Büro Dr. Eiserhardt
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BAUBIOLOGIE +
UMWELTANALYTIK
RENOVIERUNG und WOHNUNGSPFLEGE

Es ist immer ganz besonders betrüblich, wenn liebevoll und aufwendig renovierte Wohnräume angetroffen werden, die nicht mehr problemlos gesundheitlich vertragen werden. Es besteht eine fatale Tendenz in der Bevölkerung, auf Baumaterialien und Einrichtungsgegenstände zuzugreifen, welche durch plastifizierte Oberflächen in ungünstiger Weise raumluftwirksam werden. Nach Ergebnissen des Bundesinstitutes für Risikoforschung ist die Belastung durch so genannte Weichmacher (insbesondere Phthalate) um ein Vielfaches höher, als bisher angenommen wurde. Dies hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass in Deutschland Lebensmittel fast durchweg kunstoffverpackt sind, so dass der orale Aufnahmepfad eine größere Bedeutung hat. Hinzu kommt, dass Formaldehyd (CH2O), ehemals das Wohngift Nr. 1, wieder auf dem Vormarsch ist. Die Gründe hierfür sind schwer einsehbar, weil das gesundheitsschädigende Potential seit Anfang der 1980er Jahre bekannt ist und zu konsequenter gesetzlicher Umsetzung geführt hat (klassifizierte emissionsreduzierte Ware). Es kann nur vermutet werden, dass der z.T. ruinöse Preiskampf in der Möbelbranche eine Rolle spielt.

Wie dem auch sei: wir können an Sie nur dringend appellieren, vor einer geplanten Renovierung und vor einer geplanten Neueinrichtung baubiologisch-umweltanalytischen Rat einzuholen. Guter Rat ist preiswert, eine Sanierung demgegenüber teuer und ganz unerfreulich. Das bessere Material und die bessere Ware muss nicht zugleich die teure Variante sein. Oft ist das Gegenteil der Fall - und unser Motto lautet aus tiefer Überzeugung:

Baubiologie muss für alle erschwinglich sein !

Zur richtigen Materialauswahl gehört auch das richtige Pflege-Konzept. Wussten Sie z.B., dass Linoleum, der baubiologisch noch immer sehr anerkannte Bodenbelag, eine ganz bestimmte Pflege benötigt und z.B. mit alkalischen Reinigungsmitteln (pH > 9.5) nicht harmoniert? Ist Ihnen bewusst, dass Reinigungsmittel, wegen der flächenhaften Anwendung, enorm raumluftwirksam sind und gesundheitliche Befindensstörungen nicht selten auch auf ungeeignete Wohnungspflege zurückführbar ist? Ist Ihnen bekannt, dass das Robert-Koch-Institut, das Umweltbundesamt und auch das Schweizer Gesundheitsamt von jeglicher Form der Wohnungs-Desinfektion abraten (von Sonderfällen abgesehen)? Wissen Sie, dass eine Brauchwasser-Temperatur von < 50 Grad Celsius die Gefahr der Verkeimung (Legionellen) in sich birgt?

Fordern Sie unsere ganzheitliche, markenunabhängige Beratung an! Oder bestellen Sie Tipps für Besserwohner. Oder besuchen Sie meine Seminare an der Volkshochschule.
Baubiologisches Büro Dr. Eiserhardt
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