Baubiologisches Büro Dr. Eiserhardt
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S 11200 Der Kauf einer gebrauchten Immobilie

Stark rückläufige Wertentwicklungen zeigen besonders Objekte im ländlichen Raum. Aber selbst vor guten städtischen Lagen hat der Werteverzehr nicht Halt gemacht. Wer mit seinem Immobilienerwerb dennoch ein gutes Geschäft machen möchte, muss sehr umsichtig und kundig vorgehen. Grundsätzlich attraktiv ist der Überhang an Gebrauchtimmobilien, der sich aus der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft leicht erklärt. Reichliches Angebot bei schwacher Nachfrage ermöglicht günstige Kaufpreise. Von dieser Chance machen gerade junge Familien gern Gebrauch. Leider wird häufig übersehen, dass bestimmte Gebäudetypen und Jahrgänge grundsätzlich sehr problematisch sind. Nicht selten erweist sich das angebliche Schnäppchen als Investitions-Ruine. Allein die Energiekosten können gegenüber einem modernen Bauwerk bei 300 bis 700 Prozent oder noch darüber liegen. Katastrophal aber ist, wenn erhöhte Gebäudefeuchtigkeit und/oder Wohngifte nicht erkannt werden. Der Vortrag verliert sich nicht in Details, sondern erarbeitet ein Beurteilungsschema, mit welchem an jede Gebrauchtimmobilie heranzugehen ist, um das Risiko eines Schlechtkaufes zu minimieren. Der Teilnehmer weiß sich anschließend selbst zu helfen bzw. erkennt den Punkt, an welchem unbedingt professionelle Hilfe zur Beurteilung in Anspruch genommen werden sollte.

VHS/Rathaus, Raum v-u5, Do, 04.03.2010, 19:30 bis 21:00 Uhr; Kosten: 8,00 EUR; Anmeldung erforderl.
Rathausallee 50, 22846 Norderstedt
Volkshochschule und Stadtbücherei (Mitte) im Rathaus - (AKN / U-Bahn-U1 / Buslinie 193 / 293 / 493)

S 11201 Tipps für Besserwohner. Baubiologische Ratschläge für ein natürlicheres Wohnen

Grundlage der Baubiologie ist die nüchterne Erkenntnis, dass der moderne Mensch am Ende seiner 2 Millionen Jahre dauernden Entwicklungsgeschichte mit den selbst produzierten Umweltveränderungen nicht mehr klar kommt. Homo technicus, wenn wir ihn so nennen wollen, wurde in seiner eigenen Techno-Welt zum "Misfit", zum mangelhaft Angepassten. 30 Millionen Zeitgenossen leiden innerhalb der Grenzen der EU bereits unter behandlungsbedürftigen Allergien. Von anderen Umweltstörungen ganz zu schweigen. Wo man "therapeutisch" anzusetzen hat wird sofort verständlich, wenn überlegt wird, dass wir 92 Prozent unserer Zeit in Wohn- und Arbeitsräumen verbringen. "Wohnst Du noch oder lebst Du schon?" ist nicht ganz richtig gefragt. Gilt es doch gerade, den Gegensatz von Wohnen und Leben aufzulösen. Hierzu wollen wir folgende Punkte erörtern: IAQ (Indoor-Air-Quality); geeignete Auswahl der innenraumluftwirksamen Oberflächen; physiologisch richtige Raumklimatisierung; Reduzierung von Stäuben, Allergenen und Keimen; Verminderung von Elektrosmog; Optimierung des Schlafplatzes; Bedeutung von Licht und Ruhe.

VHS/Rathaus, Raum v-u5, Do, 22.04.2010, 19:30 bis 21:00; Kosten: 8,00 EUR; Anmeldung erforderl.
Rathausallee 50, 22846 Norderstedt
Volkshochschule und Stadtbücherei (Mitte) im Rathaus - (AKN / U-Bahn-U1 / Buslinie 193 / 293 / 493)

S 11202 Der Gebäude-Energieausweis

Je nachdem, welche Statistik gerade bemüht wird, beträgt der Anteil des Primärenergieeinsatzes, welcher in der Bundesrepublik für das Erwämen von Wohnraum und Warmwasser "verheizt" wird, zwischen 15 und 40 Prozent. Angesichts der bedrohlichen Klimafolgen hätte man es gern etwas genauer gewusst, aber eins ist in jedem Fall klar: eine der wichtigsten "Energiequellen" ist das noch ungenutzte Einsparpotenzial der privaten Haushalte. Schwieriger ist es da schon, die Bedeutung des neuen "Gebäude-Energieausweises" zu verstehen. Die Aussagen der zuständigen Deutschen Energieagentur (DENA) verändern sich fortwährend und der Informationsbedarf ist entsprechend groß. Welche Daten und Eigenschaften werden vom Energieausweis eigentlich erfasst? Wird er Pflicht? Wenn ja, für wen und ab wann? Was bedeuten die unterschiedlichen "Gebäude-Energieeffizienzklassen" für Mieter, Vermieter, Verkäufer und Kaufinteressenten? Werden Verträge ungültig, wenn der Energieausweis fehlt? Oder drohen Ordnungsgelder? Besteht ein Mietminderungs- bzw. Kündigungsrecht bei fehlendem oder unzulänglichem Energieeffizienz-Nachweis? Welche Nachrüstpflichten treffen den Eigentümer in jedem Fall? Soll man erst sanieren und dann den Energieausweis anfertigen lassen - oder besser umgekehrt vorgehen? Wer stellt den Energieausweis aus, was kostet das? Welche Förderprogramme gibt es? Hat eine wärmedämmtechnische Gebäudesanierung auch Nachteile? Diese und weitere Fragen werden so behandelt, dass die Teilnehmer eigene Entscheidungskompetenz gewinnen.

VHS/Rathaus, Raum v-u5, Do, 25.03.2010, 19:30 bis 21:00 Uhr; Kosten: 8,00 EUR; Anmeldung erforderl.
Rathausallee 50, 22846 Norderstedt
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